Tag der Nachbarschaft


Gemeinsam mit vielen Akteur:innen des Sonnenbergs haben wir am 28. Mai den „Tag der Nachbarschaft“ zelebriert. Entlang der Sonnenstraße sind Bauzäune als Art „offene Galerie“ entstanden die ganz unterschiedliche Perspektiven auf den Sonnenberg und den vielen Aktionen
und Projekten zeigen.  Auch wir haben einen Bauzaun gestaltet!
Ausgehend von unserem STADTSTÖBERN Magazin, haben wir uns die Rubrik „3 Viertel / 7 Fragen“ aus dem Heft gepickt. Die Rubrik stellt Fragen die uns wahrscheinlich nicht als erstes durch den Kopf schwirren wenn wir ein Viertel erkunden. Für das Magazin haben Akteur:innen auf dem Sonnenberg, Brühl und Kaßberg die Fragen beantwortet. Am Tag der Nachbarschaft stellen wir die Fragen an die Nachbarschaft! Wir wollten gern wissen, welche unscheinbaren Kleinigkeiten euch zum staunen bringen, wie der Sonnenberg riecht, was ein toller Bordstein zum abhängen ist oder welche Potenziale sich in den Seitengassen und Hinterhöfen so verbergen. Dazu konnten auch die Antworten der Sonnenberg Akteur:innen lesen. 
Mit dabei waren: Gartenutopie, FabLab Chemnitz, Lokomov, Klub Solitaer e.V., Druck – und Schreibwerkstatt, Gemeinschaftsgarten Zietenaugust, Katja Manz, Komplex Theater

Putzparade 2020 + 2021

Am Montag, den 22.07., war es mal wieder soweit: Die Putzparade war im Reitbahnviertel unterwegs!
Initiiert vom Stadtteilmanagement sind wir mit Müllgreifer und Lastenrad kreuz und quer durchs Reitbahnviertel gezogen und haben allen Müll aufgesammelt, der uns vor die Füße gekommen ist
Dabei wurde ein ganzer Haufen Müll gesammelt: Von Kippenstummeln bis zu halben Kühlschränken – alles war dabei. Und den Goldenen Greifer für das tollste Fundstück hat eine (fast) noch funktionstüchtige Fritteuse bekommen!

Auch mit dabei:
Radio T mit großartigem Putz-Funk
ADFC mit tollen Lastenrädern
Stadtlicht e.V. und Students For Future mit 1a Planung
und Frollein Sommer mit belohnendem Eis!

STADTSTÖBERN - Die Staunt Ausgabe

Überall Corona, strenge Hygienemaßnahmen und die Kultur im Keller… 2020 mussten auch wir unser für April geplantes STAUNT-Festival absagen und uns neuen Herausforderungen stellen. Was tun mit all den Plänen, der Energie und Kreativität? Wie können wir die Kulturszene unterstützen, eine anderweitige Plattform oder auch einfach ein bisschen Ablenkung im Corona-Alltag schaffen? Etwas Analoges sollte her, zum Anfassen und Blättern, und es entstand ein Heft, das uns in der Zwischen- und Wartezeit zum Staunen bringen sollte: STADTSTÖBERN – Die STAUNT-Ausgabe. Sozial distanziert und digital entstanden, aber mit vielen Akteur*innen, die Chemnitz bewegen und beleben. Mit Beiträgen über urbane und kulturelle Projekte, was zum Selbermachen, Losziehen, Reinhören, Nachdenken und noch viel mehr! Die von Hand gestempelten Unikate gingen zwar weg wie warme Semmeln, aber digital geht eben auch – also schnell downloaden unter STADTSTÖBERN MAGAZIN  und entdecken!

DEZENTRALE - Tage des Staunens

„Vom 3. Bis 6. Oktober gibt es was zum Staunen!“

Unter diesem Motto wurde der Chemnitzer OpenSpace zur „Dezentrale“. Die Chemnitzer Kultur- und Mitmachlandschaft ist bunt und breit über die ganze Stadt verteilt. Durch die Streuung wirkt die Stadt und ihre Besonderheiten manchmal schwer greifbar. Mit der „Dezentrale“ entstand ein Ort der Begegnung, des Austausches und der Beteiligung. Das Programm beinhaltet e gemeinsame Essen, Tauschmarkt, Workshops, Familientheater und vieles mehr und lud dazu ein die Stadt neu kennen zu lernen und sich gestärkt von neuen Eindrücken auf Erkundungsreise zu begeben. Themen die uns wichtig waren: Dezentralität, Generationen verbinden, neue Mobilitätsformen, Stadtentwicklung, Empowerment. Interaktiv konnten die Menschen den Raum mitgestalten. Diese Veranstaltung wird im kommenden Jahr ausgebaut, denn ab April 2020 soll jedes Jahr das STAUNT-Festival durch Chemnitz wandern und die freie Kultur in Chemnitz sichtbar machen. Die Veranstaltung im Oktober sollte der Startpunkt agieren. Dabei sollte die „Dezentrale“ zur gemeinsamen Plattform, zur Austauschzentrale für all diejenigen werden, die Chemnitz gestalten, erleben und entdecken wollen.

Freiraum GmbH

Frei. Freisein. Freiheit? Ist Freiraum ein Ort, an dem ich wirklich frei bin? Ist Freiraum ein leerer Ort? Was mache ich im Freiraum, was mit ihm? Was bedeutet das überhaupt?
Dieser Frage versuchten wir auf dem Kosmos 2019 – Wir bleiben mehr! auf den Grund zu gehen. Eine Stadt die lebt, braucht Freiraum. Raum fürs Miteinander, Raum fürs Gemeinsame, Raum fürs Eigene. Raum fürs Schwere, fürs Leichte, für Menschen! Mit einem Einkaufskorb voll Utensilien zogen wir also durch die lebhafte Chemnitzer Innenstadt und riefen Freiraum aus, wo wir uns gerade wohl fühlten. Fünf Minuten Fußballspielen auf der Brückenstraße, den Teppich mitten auf dem Fußweg ausrollen und die umstehenden Mitmenschen zum spontanen Kaffeekränzchen einladen, neben dem Nischel das Radio aufdrehen und neugierige Gesichter zu einer kurzen Aerobiceinheit motivieren – die Möglichkeit nutzen, spontanen Gefühlsregungen und Ideen nachzugehen, kreativ zu werden, zu sinnieren und zu philosophieren. Ob allein oder gemeinsam, Freiraum steckt in uns allen und wir wollen diesen Freiraum auch nach außen stülpen! Wir fordern mehr Freiraum in jeder Stadt! Auch das OpenSpace hinter dem Karl-Marx-Kopf ist einer dieser freien Räume, die für einige Zeit auf der Landkarte auftauchten und irgendwann wieder verschwanden. Als Freiraum GmbH durften wir unseren Kurzfilm, der auf dem Kosmos und in ganz Chemnitz entstand, in der Frei(t)raumfabrik präsentieren.
Neugierig? Schau gerne, auf: https://vimeo.com/user98486723 

LUFTRAUM - Schaukelfest

 


Am 19. Mai 2019 veranstalteten wir in Zusammenarbeit mit dem Holzkombinat, der Gartenutopie sowie der Delphin Projekte GmbH ein Schaukelfest auf dem Sonnenberg. Dem vorausgegangen war ein vierwöchiger Workshop, in dem junge Menschen im Holzkombinat lernten mit Holz, Maschinen und Farben zu arbeiten und ihre eigenen Schaukelkreationen zu bauen. Beim Schaukelfest gaben sie ihr Wissen weiter und leiteten die Besucher*innen an, ihre eigenen Schaukeln zu bauen. Bei Konzerten, Kaffee und Kuchen und Lagerfeuer konnten die Schaukeln in der Gartenutopie getestet werden. Wir erinnern uns gerne an unser erstes Projekt und den sonnigen Frühlingsabend auf dem Sonnenberg!

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